Lernen im Fach (nach TIMMS und PISA...)

 

Lernformen für effizienten Unterricht:

 

*        eine Kombination von gut vorbereiteten und gezielt im Wechsel eingesetzten

 

   Formen des sachsystematischen, inhaltsbezogenen, die Gegenstände vernetzenden, Vorwissen nutzenden und erweiternden sowie angeleiteten Lernens

 

   Formen des lebensnah situierten, kontext- und problemorientierten, anwendungsbezogenen sowie stärker selbstregulierten, zunehmend auch interdisziplinären Lernens.

 

 

 

 

didaktisch-methodische Gestaltung effizienten Lernens:

 

*   ein begründbarer funktionaler Wechsel:

 

   der anspruchsvolle lehrergesteuerte, störungspräventive, aufgabenorientierte und klar strukturierte Unter­richt, in dem die verfügbare Zeit intensiv für Aufgaben genutzt wird, das Interaktionstempo aber so weit gemäßigt bleibt, dass Schülerinnen und Schüler Zeit zum Nachdenken und Spielraum für die Entwick­lung eines eigenen Gedankenganges finden

 

   der kooperative, schülerorientierte, in komplexen Problemsituationen großen kognitiven Operationsraum für divergente Lö­sungsvarianten bietende Unterricht, der Eigenaktivitäten der Schülerinnen und Schüler eröffnet und zu­gleich klare Strukturierungshilfen für die offene Lernumgebung durch die Lehrperson bietet.

 

 

 

 

[Baumert-Expertise: „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“ - 1997, verfasst für die Bund-Länder-Kommission „Innovation im Bildungswesen“

Weinert-Studie: Franz E. Weinert: Lernkultur im Wandel - Chancen und Grenzen gymnasialen Lernens. In: Mitteilungen der Landeselternschaft der Gymnasien in NW Nr. 165, Mönchengladbach August 1998]

 

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