Lernstile

 

 

      konkreter Lernstil

 

-       sehr an Informationen mit einem aktuellen Gebrauchswert interessiert

-       neugierig, spontan und risikofreudig

-       mag Abwechslung, unterschiedliche Lerntempi, visuelle und/oder verbale Erfahrungen

-       schwächer im schriftlichen Bereich und bei Routineaufgaben

 

 

      analytischer Lernstil

 

-       lernt unabhängig

-       packt gerne Probleme an, geht ihnen auf den Grund

-       bevorzugt eine logische, systematische Präsentation des Lernmaterials mit der Möglichkeit, sich selbstständig mit den Lernproblemen auseinanderzusetzen

-       eher ernste Lerner, setzen sich selbst stark unter Druck, leiden unter Scheitern

 

 

      kommunikativer Lernstil

 

-       zieht interaktives und personales Lernen vor

-       braucht Rückmeldungen von anderen Personen

-       lernt viel in Diskussionen und bei Gruppenaktivitäten

-       partnerschaftlich geführter Unterricht steigert seine Lernbereitschaft

 

 

      autoritativer Lernstil

 

-       verantwortungsbewusst

-       abhängig von der Lehrperson

-       mag klare Vorgaben, Strukturierungen und eine klare Progression

-       nimmt vom Lehrer als Autoritätsfigur Anweisungen entgegen, die er zuverlässig ausführt

-       findet Diskussionen, in denen erst der Konsens gesucht wird, störend und lernhemmend

 

 

 

[Nach: Marianne Häuptle-Baceló: Lernstrategien und autonomes Lernen.

In: Christoph Edelhoff / Ralf Weskamp (Hrsg.): Autonomes Fremdsprachenlernen. München: Hueber 1999, 50-61]

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