Jugendsprache – Links und Literaturhinweise – Beispiele angerissen

 

Internetseiten mit Beispielen:

 

Die Sprache der Jugend (Alexandra Hostert) - Quarks & Co - WDR 23.11.2004 - Comic und Videostream mit Beispielen: 

http://www.quarks.de/dyn/20724.phtml

 

Maulfaul und kreativ - wie Jugendliche sprechen (Hörfunksendung: DLF 20.2.2004)

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forumpisa/224198/

 

Lexikon der Jugendsprache 1997:

http://www.du.nw.schule.de/geds/fachbereiche/deutsch/dejsp.htm

 

„Is voll krass eh" - Neue Trends in der Jugendsprache (Der Weg 2004)

http://www.derweg.org/aktuell/deutschland/vollkrass.html

 

Trends in der Jugendsprache

http://www.detlev-mahnert.de/Jugendsprache.html

 

„Jugendsprache“ – eigentlich Szene- / Gruppensprachen:

http://www.jugendszenen.com

 

Wo die Boys noch Jungen, die Girls noch Mädchen und die Kids noch Kinder heißen: 
http://www.vein.hu/german/jugend.html

 

 

Unterrichtshinweise:

 

Unterrichtsentwurf (Kerstin Bielert, Jülich 2005, Jg. 9): Szenesprachen und Anglizismen

 

Jugendsprache im DaF-Unterricht (Daniela Hartmann  2000)

http://www.ub.uni-konstanz.de/v13/volltexte/2000/593//pdf/lueg3001.pdf

 

Jugendsprache im Unterricht:

http://www.fo-net.de/Schularten/Fachgymnasium/Aspekte/Sprache/Jugendsprache_/jugendsprache_.html

 

 

Fachartikel online:

 

Jugendsprache im öffentlichen Diskurs - Eine Diskursanalyse (Julia Buatsi  2004)

http://www.ds.unizh.ch/lehrstuhlduerscheid/docs/semarb/buatsi-diskurs-04.pdf

 

Peter Schlobinski u.a.: Sprachl. Kommunikation in Jugendcliquen und -szenen

http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/pub-info/65.pdf

 

Jugendliche und „ihre Sprache“:

http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/pub-info/73_inhalt.htm

 

Jugendsprache – Fiktion und Wirklichkeit:

http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/pub-info/51_inhalt.htm

 

Jugendsprache und Jugendkultur

http://www.lrz-muenchen.de/~kunstpaedagogik/jugendsprache.pdf

 

Internet-Forum über jugendsprachliche Wörter:

http://www.foruni.de/board/thread.php?threadid=6335&boardid=15

 

Jugendsprache Ingler, Yvonne (1998)

http://www.linse.uni-essen.de/linse/esel/arbeiten/jugendsprache.html

 

Jugendsprache in der Deutschschweiz (Erika Werlen Bern)

http://www.germanistik.unibe.ch/SAGG-Zeitschrift/1_02/werlen.html

 

Geschlechtsspezifische Jugendsprache (Silke Gehrkens)

http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/jugend/jug_gehrkens.pdf

 

HauptschülerInnensprache. Eine Untersuchung der Sprache Essener Brennpunkt-HauptschülerInnen

Breil, Bettina (2000)

http://www.linse.uni-essen.de/linse/esel/arbeiten/hauptschuelerinnensprache.html

 

Jugendsprachen  - nur ein Thema der öffentlichen Diskussion ? (Eva Neuland)

http://www.kontrastivlinguistik.de/Linguistik/Teilgebiete/Soziolinguistik/Eva_Neuland/hauptteil_eva_neuland.html

 

Jugendsprache als Ursache der Leseschwäche?

http://www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_01_2002.html

 

 

 

„Jugendsprache“ in Printartikeln:

 

Wörterbuch der Studentensprache aus Jena (1841):

Der burschikose Sprachstil zeichnet sich durch ein großes von standardsprachlichen Konventionen unterschiedenes Repertoire sozialer Wertungsbegriffe aus, und zwar:

- sowohl im Bereich positiv wertender: u. a. brav, famos, fidel, flott, forsch, humorig

- als auch negativ wertender Adjektive: u. a. ledern, nass, teek, traurig, trist

- sowie der als affektive Verstärker dienenden Adverbien: u. a. höllisch, klobig, klotzig,

  knollig. ochsig. unbändig, unfähig, viehisch.

[Eva Neuland, DU 4/86, 62]

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Will man also Jugendsprache als Gruppensprache beleuchten, so ist eine Analyse nach den sog. typischen jugendsprachlichen Merkmalen, wie dies in den bisherigen Untersuchungen der Fall ist (Henne 1986; Heinemann 1989), der falsche Weg. Hierfür spricht allein schon die Tatsache, dass einige dieser Merkmale quer durch die Sprachgemeinschaft verbreitet sind und mittlerweile zum standardsprachlichen oder wenigstens umgangssprachlichen Allgemeingut zählen. Trotz dieser Einwände sollen diese typischen Charakteristika zunächst wenigstens kurz vorgestellt werden:

(1) Grüße, Anreden und Partnerbezeichnungen (Tussi)

(2) griffige Namen und Sprüche (Mach'n Abgang)

(3) flotte Redensarten und stereotype Floskeln (Ganz cool bleiben)

(4) metaphorische, zumeist hyperbolische Sprechweisen (Obermacker = Direktor) (5) Repliken mit Entzückungs- und Verdammungswörtern (saugeil)

(6) prosodische Sprachspielereien, Lautverkürzungen und Lautschwächungen sowie graphostilistische Mittel (wAhnsinnig)

(7) Lautwörterkommunikation (bäh, würg)

(8) Wortbildung: Neuwörter, Neubedeutung, Neubildung (ätzend, Macke); Worterweiterung: Präfix- und Suffixbildung, Kurzwörter (abfahren, Schleimi)

  (Henne 1986, S. 208 f.).

(1) Umdeutungen (Hirsch = Motorrad)

(2) Polysemie (Asche = 1. Rückstand verbrannter Materie, 2. Geld)

(3) bedeutungsveränderte Wörter in fest gefügten Wort- und Satzformen (einen im Tee haben)

(4) Analogiebildungen (auf den Docht/den Keks gehen)

(5) Sonderwortschätze (jmd. einen Scheitel ziehen)

(6) Regionalismen

(7) Archaismen (Klampfe)

(8) Fremdwörter, speziell Anglizismen (Freak)

(9) bestimmte Wortbildungsmodelle und grammatische Umdeutungen (rummotzen, 'ne sahne Gruppe)

  (Heinemann 1989, S. 27 f.).

Innerhalb von Jugendgruppen können spezifische sprachliche Marker die Funktion haben, Vertrautheit bzw. Zusammenhalt herzustellen bzw. zu sichern und die Gruppenidentität zu verstärken. Von gleicher Bedeutung für den Aufbau einer Gruppeninteraktion sind dabei gruppenspezifische Zeichen, wie sie sich z. B. in Kleider-, Frisuren-, Accessoires-Moden zeigen. So wie beim Outfit auf Materialien zurückgriffen wird, die verändert werden und so eine neue Bedeutung erlangen, so auch in der Sprachverwendung. Sprachliche Elemente werden aus ihrem Kontext herausgelöst (dekontextualisiert) und in neue Zusammenhänge gestellt (rekontextualisiert), woraus sich ihre spezifische Bedeutung für die Gruppe ergibt. Entscheidend für die gruppenspezifischen Differenzierungen sind also nicht allein der Gebrauch sogenannter jugendsprachlicher Merkmale oder die Techniken dieser Sprechstil-Bastelei (Bricolageprinzip) - diese sind relativ gleich -, sondern ist der Rückgriff auf vielfältige kulturelle Ressourcen, wie z. B. die Medien, und wie dieser Rückgriff geschieht.

Einen interessanten Beitrag in diese Forschungsrichtung hat Neuland(1987) in ihrem programmatischen Plädoyer für eine soziologisch fundierte Jugendsprachforschung vorgelegt. Jugendliche Stile werden auf der Folie der oben genannten ,,Stil-Bastelei" analysiert, soziale Gruppen bilden spezifische Sprechstile aus, wobei andere kulturelle Muster angeeignet und modifiziert werden (Schlobinski 1989).

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Jugendsprache – Beispiele (Authentizität zu prüfen!):

 

abknutschen

abgeschlafft

Absahne

abschnallen

absolut

ankratzen

astrein

ätzend

aufreißen

Aufstrich

Bande

Beat-Schuppen

Bediene

Biene

Bike

bin geplättet

Bock auf etwas haben

bombig

Boss

Brieze

Bullen

Clique

cool

da steh ich drauf

die Wonne

drive

dufte

echt

einen (steilen) Zahn

   aufreißen

fähig

Flamme

fummeln

gammeln

geil

geplättet

geschafft

Gewitterziege

groovy

Halbstarkenchinesisch

hallo

halt die Klappe!

heiß

Hobel

hotten

ich seh' Sterne

irgendwie

irre

Ische

Karre

Kiste

Kluft

Koreapeitsche

lahm

Lappen

lässig

Leukoplastbomber

Mackermies

Pauker

Penne

pfundig

Polente

Puppe

Putz

Rabatz

Randale

reinschmeißen

rocken

Saftneger

satt

Scheiße

Schnalle

Schnecke

schrill

Schuppen

sich beölen

Star

stark

stehen auf

stenzen

sülzen

super

Szene

tierisch

topp

Trefftrübe Tasse

tschau

tschüs

unheimlich

utopisch

voll

wahnsinnig

werd' zur Minna

Wolke

Wuchtbrumme

wuchtig

Zahn

Zimtziege

 

 

Metaphern:

 

dufte Biene, bombig, is ne Wolke, Kies, Hobel (Motorrad), ...

 

"Punker-Sprache"

"Schließlich kommt es nicht darauf an, wie du rumläufst, sondern auf das Ding, das du in der Birne hast. Dass du keinen Bock darauf hast, dich bis 65 totzumalochen für 'ne Rente, dich da hinzustellen und die ganze Wichse mitzumachen. Dass du keinen Bock hast auf die ganze Scheiße, die hier abläuft mit Politik und so, die ganze Verarschung. Dass du gegen alles bist, gegen Deutschland und die ganze Welt, weil in diesem komischen Staat und auf dieser ganzen Erde nur Kacke abläuft"  [Die Zeit, 6.2.81]

 

Der SPIEGEL (30.6.1980) wiederum kommentiert die Punks und ihre Sprache folgendermaßen:

,,Punk ist ein wortkarger Protest, sprachlos, weil er teils wirklich nichts zu sagen hat, weiterhin aber auch nur maulfaul, und zwar auf altkluge Weise - 'was bringt's, drüber zu sprechen.' Dafür machen Punks um so spektakulärer von sich reden."

 

Sprache der Psychoszene - Szene-Sprache:

 

"Hast du dich heute schon eingebracht? Nö? Dann hast du also wieder abgeblockt? Typisch, du willst einfach keine Gefühle zulassen. Du solltest endlich einmal erfahren lernen. [...] Also da musst du die Dinge an dich heranlassen. Du musst dich öffnen. Du musst Ängste abbauen. Du musst die Gefühle in dir hochkommen lassen. Ganz spontan. Es darf in dir nicht alles zu sein. Du musst zu deinen Gefühlen stehen, zu deinen Ängsten, deinen Verletzlichkeiten.

 

Mit Hilfe des viel zitierten relativierend-abtönenden irgendwie und den oben zitierten Emotionalismen beschreibt die ZEIT als ,,Sprache der Scene" eine Sprechweise "zwischen Blässlichkeit und Übertreibung":

"alles ist immer gleich irre, wahnsinnig, unheimlich, ungeheuer. Will man in dieser Sprache sagen, man sei ziemlich verärgert gewesen, weil der Mitbewohner der lieben WG einem den ganzen Frascati weggetrunken hat, so kamen ungeheure Aggressionen in einem hoch." [Die  ZEIT vom 30.9.1982]

 

[aus: Silke Hahn: Halbstarke, Hippies und Hausbesetzer. Die Sprache und das Bild der Jugend in der öffentlichen Diskussion. In: Georg Stötzel / Martin Wengeler: Kontroverse Begriffe. Berlin: de Gruyter 1995, 211 ff.]

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Florian Reimers, 12 Jahre, Schüler:              Voll geschnallt

Also die Grundschule hab' ich ziemlich easy hinter mich gebracht. Die war 'n echtes Kinderspiel jetzt. Jetzt bin ich in der sechsten Klasse. Orientierungsstufe. Das ist vielleicht 'n Scheiß. Voll Leistung und so. In der ersten und zweiten Klasse ham wir ja überhaupt keine Zensuren gekriegt. Ha, ha. Dass ich nicht lache.  Klar, ne Eins oder Zwei oder sowas stand da natürlich nich drunter. Durften die ja auch gar nich drunterschreiben. Aber jetzt glauben se man nich, dass da deswegen nix stand. Da stand nämlich doch was. Jedenfalls manch­mal. "Prima" und so oder "Super". Oder eben wirklich nix. Das war dann eben nich prima genug. Wir hatten ziemlich bald raus, was Sache war. "Super" war das, was heute 'ne Eins is, "prima" war auch noch ganz schön gut und "gut" war dann schon nich mehr so. Und dann gab's noch die Smilies, so'n Strichmännchengesicht. Wenn das einen lachenden Mund hatte, dann okay, wenn der Mund nach unten zeigte, dann hatste deine Sache schlecht gemacht. Aber die Erwachsenen meinten, dass wir das alles nich schnallen würden. Das haben die sich ausgedacht wegen dem Leistungsdruck, damit wir den nicht kriegten. Voll verrechnet, kann ich da nur sagen. Natürlich ham wir das geschnallt. Sollten wir ja in Wirklichkeit auch.

Und überhaupt. "Eure Leistungen sind erstmal nicht so wichtig", hat unsere Klassenlehrerin inner Ersten gesagt. "Ihr sollt erstmal zu einer guten Klassengemeinschaft zusammenwachsen." Kicher, ächz. Die hat dauernd von sozialem Verhalten und so gequatscht. Und dann hatse ihre Supers druntergemalt. Oder auch nich. Meine Mutter wollte auch immer, dass ich die Supers abliefere. Schon inner Ersten. Aber ich saß neben einem, der hier 'n paar Häuser weiter wohnt. Und der hat mich inner Stunde echt immer vollgelabert. Sonst isser ja 'n ganz guter Kumpel gewesen und so und hatte auch im Fußball immer geile Tricks drauf.

Aber das Labern hat mich echt genervt. Da konnt ich kaum aufpassen, was so Sache war. Da hatte ich irgendwann keinen Bock mehr auf den. Und auf das Gemecker von Zuhause auch nich. Ich hab' mich von dem weggesetzt und mich auch nachmittags mehr mit anderen getroffen. Aber das war nu auch nich richtig. Da fing dann meine Mutter auch noch an mit dem Psychogequatsche. So von wegen wenn man 'n Freund hat, denn lässt man den nich fallen und so. Da muss man dranbleiben. Und 'n Mensch ist nicht so einfach aus­tauschbar. Und der würde mich ja nur deshalb soviel stören, weil der bloß richtig mein Freund sein will. Aber dafür krieg ich ja auch nich mehr Supers, hab ich ihr gesagt. Das hatse dann auch eingesehen. ... Also was is denn nun wichtig, frag ich die dann. Echt Kumpel sein oder Leistung volle Breitseite oder was? ...

[Kinderschutzbund-Zeitung - KSA 1- 96, S. 11]

 

 

,,Animalismen":

Film/Fernsehen:

,,Vegetarismen":

fressen

keinen Bock haben affengeil

bärig

saufen

Flasch' Bier

 Nicht immer, aber immer öfter.

Neu? Nee, mit Perwoll gewaschen.

 

jm. die Bime platthauen

jm. auf die Nuss hauen

du hohle Nuss!

du Pflaume!

Subst-->Verb:

Abkürzungen:

Anglizismen:

 schwallen

latschen

stiefeln

absahnen

Alk

Putze

Assi

Spasti

shit

fuck

jmd. anpowern

connections

high

Verb-->Subst:

 

 

mein Riecher

meine Greifer

die Biege machen

einen Hänger haben

 

 

 

Grammatik:

Einwortsätze/Ellipsen: weg! - Schnauze! - Scheiße

Infinitive: Maul halten! - weggehen!

 

ätzend: Eigenschaft von Säuren - Bedeutungsveränderung: schlecht

geil: Wuchern von Pflanzen - ~ : sexuelles Verlangen ~ : spitze, super

Fuck: engl. ~ : Scheiße

zocken: Karten spielen - ~ : kaufen, klauen

Bock: ursprünglich: männl. Tier - ~ : sexbegieriger Mann - ~ : allgem. für Lust

 

Das zweite Ziel ist ganz eindeutig die Schnelligkeit, also mit möglichst wenig Sprachaufwand möglichst viel darzustellen. Dies äußert sich vor allem durch ,,Verkürzungen" und ,,Anglizismen". Wie Verkürzungen einen Satz verkürzen ist einleuchtend, und auch die englische Sprache ist meistens sehr viel knapper als das Deutsche. Der Satz ,,Ich kaufe jetzt noch etwas Alkohol für das Wochenende!" besteht aus 16 Silben, wobei "Ich buy noch wat Alk für's Weekend!" nur aus 8 Silben, also gerade nur halb so vielen besteht. Die vielen Anglizismen in der Jugendsprache könnten jedoch auch daher stammen, dass immer mehr Jugendliche mehrere Jahre Englisch in der Schule lernen und dass ihnen dann bei einer Unterhaltung schneller ein englischer Begriff einfällt als ein entsprechender deutscher (z.B. clean für sauber, rein, ohne Alkohol).

Mieze (Animalismus):

1. anschmiegsames, gewissermaßen sanft schnurrendes Mädchen     

2. jede Art Frau

3. selten: weibliche Kratzbürste

kübeln - Subst-> Verb (von Kübel)

1. viel Alkohol trinken

2. sich übergeben

Insider (Anglizismus)

1. jemand,  der "vol1 in" ist

2. ein Fachmann

3. ein Eingeweihter

 

Umfrage: Ausdrücke für: essen - urinieren - Frau - Mann - etwas "gut" finden ??

 

Situationen, in denen "Jugendsprache" benutzt wird??

 

Gründe, warum jugendsprachliche Ausdrücke benutzt werden?

 

Hitliste der aktuellen jugendsprachliche Ausdrücke:

 

cool - geil - okay - shit - hi - sorry - super - scheiß - total - voll - kein Bock - echt - bye -

 

Tonband-Mitschnitt:

"... Hau ich dir alle Zähne raus, ich schwör's."

" Ein Kratzer (am Fahrrad), ein Zahn weg."

''Funktioniert die Hinterbremse? -- Ja, un wenn die zu gut funktioniert, dann hau ich dir eine!"

"Dann krieg ich das Rad ersetzt von dem Wixer."

"Ist das Rad kaputt, dann frisst der seine Zähne!"

"Halts' Maul"

''Weg da! -- Ich kick dein Rad gleich weg, wenn ich hier nicht rauskomm!"

"Boah Junge, du schwalscht.''

 

[nach: Annick Hillger: Möglichkeiten des selbsttätigen Arbeitens beim Umgang mit Materialien im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens zum Thema "Jugendsprache". Schr. Hausarbeit. Düsseldorf 1995]

 

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