G. Einecke:       Eindrücke verdichten - Atmosphäre einfangen: Schilderung     

 

Jg. 8-10:  Situationen, Szenen schildern - vom Gedicht zur  Beobachtung und Wahrnehmung zur Schilderung

 

Vorlauf:

an Gedichten und Schilderungen beobachten:  Bildkomplexe, bestehend aus Einzelbildern; Metaphern/Vergleiche; Sinneswahrnehmung; Blickführung; Nutzung von plastischen Verben und Adjektiven... - Texte schildernden Stils in Lesebüchern 

Vom assoziativen Gedicht zur Schilderung; über die Clustertechnik; mit Bildfolien

 

 Unterscheiden: „ein kaltes Zimmer“

- im Gedicht = verdichtet (Eisblumen auf dem Glas)

- in der Schilderung = ausgeführt ( Gänsehaut + abgestellte Heizung + kühles Metall + offenes Fenster + beschlagene Scheiben + kalte Füße + in die Wärme wollen...)

 

Fachdidaktisches:

Zeller/Beck: Aufsatzerziehung... S. 198 (Film), 225 (Feierabend)

F. Ostermann: Kreative Prozesse..., S. 186

Ulshöfer: Methodik II, S. 127 - Wetter -  138

Eckardt/Helmers: Reform des Aufsatzunterrichts (Kritik), S. 55

G. Rico: Garantiert schreiben lernen

 

Ziele / Kriterien:

 

Schauen - Wahrnehmen - Fühlen / Erleben einer Situation, eines Zustands, Vorgangs

 

Themen: Ausschnitte aus der Lebenswelt; unmittelbare Umgebung; Arbeitsplätze; Umwelterscheinungen; Naturplätze; soziale Situationen; Freizeitsituationen...

Stadt: Meine Straße, Mein Platz, Blick aus dem Fenster, Fußgängerzone, Vor Cafe Klatsch, Im Wohnpark, Auf dem Markt, Im Supermarkt, ...

Verkehr: Im Schulbus, An der Haltestelle, Im Stau, Am Unfallort, Am Bahnhof...

Fest: Auf der Kirmes, Flohmarkt, Schützenfest, Klassenfête, Jugenddisko der Gemeinde,

Schulisches: Weihnachtsbasar, In der Pause, Warten vor dem Klassenraum,...

Arbeit/Technik: Im Sekretariat, In der Hausmeisterloge, Putzfrauen im Gang...

Öffentliche Räume: Auf dem Parkdeck, Am Postschalter, Im Wartezimmer, In der Behörde, In der Bürgerhalle, Vor der Kirche

 


Schülermaterial

 

 

S 1 Eindrücke verdichten - Atmosphäre einfangen:  vom Gedicht zur Schilderung

 

Der Nebel

 

1       Der Nebel ist unersättlich.

2       Er frisst alle Bäume, die Häuser,

3       die parkenden Autos,

4       die Sterne, den Mond.

 

5       Der Nebel rückt näher,

6       unförmig gemästet,

7       wird dicker und dicker,

8       drückt gegen die Mauer,

9       lockt an den Fenstern mit feuchter Zunge,

10     mit grau belegter,

11     frisst alles,

12     frisst dich.                           

                                          (Wolfgang Bächler)

                                                    

 

Aufg.: Schreibe einen Text:  Die Sonne  

Verlassene Alm

 

1       Regenwasser

2       in den Trittspuren der Kühe.

3       Ratlose Fliegen

4       nah am November.

 

5       Der rote Nagel wird den Wind nicht überstehen.

6       Der Laden wird in den Angeln kreischen,

7       einmal an den Rahmen schlagen,

8       einmal an die Mauer.

 

9       Wer hört ihn?

                                                        

 

(Günter Eich)

 

 

Aufg.:  Schreibe einen Text: Tauwetter im Februar  

Umzug

 

1       Schweißgerüche ziehn durch leere Zimmer, kalter

2       Rauch. Spinnen schlagen ihre Netze

3       zwischen Bierflaschen auf.

4       Auf der Treppe liegen Möbelbeine

5       eine Puppe, der man ins Gesicht gestiegen ist

6       ein staubblinder Teddybär.

7       Die Möbelpacker atmen wieder, die Eltern

8       sind beim Hausrat verstaut.

9       Kinderwägen fliegen zum Gerümpel.

10     Wer weint bleibt hier.

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Ludwig Fels)      

 

Aufg.:    Schreibe eine 2. Strophe dazu  

Heute Abend

 

1       In dieser Straße lebe ich also.

2       Der Zaun, die Telefonzelle, wie sind sie nah,

3       auch die Häuser, an denen ich vorbeigehe,

4       verändert, unverändert seit Jahren.

 

5       Vom Flughafen das Licht des Scheinwerfers

6       kreist nachts über den Dächern,

7       huscht über die Fenster,

8       hinter denen ich also wohne.

 

9       Vor mich hintrottend

10     spüre ich der Luft schöne Kälte.

11     In diesem Körper bin ich also,

12     gehüllt in diesen Mantel.

 

13     Das Metall des Schlüssels,

14     mit dem ich die Tür öffnen werde,

15     zum wievielten Mal, ist heute abends

16     fester und kühler, als es je war.

 

                                              (Walter Helmut Fritz)

 

 

Aufg.:  Schreibe einen Text: Heute morgen 

            (es muss kein „Gedicht“ sein!)  

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S 2   Texte beobachten - Schreibhinweise entwickeln

 

Die Parkdeckclique

Grauer Beton, die Autos suchen mit dem Abblendlicht einen Platz zum Stillestehn. Regenwasser aus den Pfützen von gestern tropft noch die Decke herunter. Vier Jungen und zwei Mädchen quetschen sich in den engen Lift neben dem stinkenden Treppenhaus. Die letzte Stunde Gottseidank wieder ausgefallen! Abgestandener Rauch hängt noch im Aufzug. Da vergeht einem die Lust auf die Zigarette. Oben auf dem letzten Deck endlich Luft, Freiheit, keiner hat einem mehr etwas zu sagen. Sie drücken sich in die Ecke hinten an der Wand neben der Brüstung. Wer kommt schon um 12 Uhr noch hier hoch? Hier oben überblickt man das Zentrum. -  Sie reden nicht viel. Einer holt ein Skatspiel heraus. Steckt es aber gleich wieder ein, als die Strahlen der Sonne aufleuchten. Warm, endlich Wärme. Da könnte man darüber sprechen, was sie am Nachmittag anstellen wollen. Durchs Kaufhaus gehen, vor der Post stehen, mit dem Rad herumkurven? Und dann ins Kino? Schon erzählt einer den letzten Film. Die anderen kennen ihn auch, aber gut war er, man kann ihn ruhig noch einmal erzählen, und all die Gags. „Also Tschö, ich muss zum Bus.“ Und sie greifen ihre Tasche, ihren Rucksack; die Treppe rennt man leichter hinab.    (XY.)                                                       

 

Aufg.:  

Schreibe einen Text:    Vor dem Kino

 

 

Novemberregen

Ich warte an der Haltestelle. Nur noch einer neben mir.

Langsam rieselt der Regen nieder. Die kahlen Äste schwanken im Wind. Die letzten Blätter lösen sich von den Zweigen und fallen aufs nasse Pflaster oder bleiben in einer Pfütze liegen. An den Zweigen der Birke hängen nur noch die braunen Fruchtkätzchen. Die Pappel reckt ihre starren Äste gegen den grau verhangenen Himmel. Auch die Weide bietet kein schönes Bild. Nur noch vereinzelt hängen an den braunen Zweigen die gelbgrünen Blätter. Die meisten liegen schon im welken Gras.

Die Mappe unter dem Arm, den Kragen hochgeschlagen, eilen wenige Menschen durch die Straße.   (W.W. Jg.8)

                                         

Aufg.: Schreibe einen Text: Blick aus dem Fenster

 

Beachte:  „ein kaltes Zimmer“ - im Gedicht = verdichtet,  z.B.: Eisblumen am Fenster

in der Schilderung = ausgeführt,  z.B.: Gänsehaut, abgestellte Heizung, kühles Metall, offenes Fenster, beschlagene Scheiben, kalte Füße, in die Wärme wollen..

 

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S3  Schauen - Wahrnehmen - Fühlen / Erleben eines Zustands, Vorgangs

  

Aufg.: Schreibe einen Text - Bereite ihn durch ein Cluster vor:

In der  Fußgängerzone, Am Bahnhof,  Im Sekretariat, Vor der Hausmeisterloge, ...

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 S 4  Schreibkriterien überprüfen

 

Bevor der Film beginnt

Ich zwänge mich in die Menschenschlange vor dem Kino. Die Blicke der meisten Wartenden sind auf die bunten Filmposter gerichtet. Alle drücken und schieben auf die Kasse zu, fast nur junge Besucher. Der Geruch von warmem, süßem Popcorn wirft mich um, macht mich ganz hungrig. Endlich habe ich die Karte ergattert. Ich komme von dem lichterfüllten Kassenraum in den dunklen Kinosaal. Meine Augen müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Ich entdecke einen guten Platz in der Mitte. Noch sind nicht sehr viele Plätze besetzt, aber hier muss ich doch schon über einige Beine steigen. Hinter mir folgt eine Gruppe Jugendlicher mit lebhaften Stimmen. Sie blödeln, albern und hexen herum. Die Plätze vor mir füllen sich langsam. Alles schwatzt und lacht. Bei den Werbespots unterhält man sich noch laut. Mit schneller Schnittfolge hetzt eine Szene die andere. Liebe und Motorräder. Familienglück und Eigenheim. Erfolg und ein Bankkonto. Die Musik macht uns an, 'mal ohrenbetäubend, 'mal sanft und einflüsternd. Alles tolle Typen auf der Leinwand! Die springen dich an. Eine Werbung erinnert mich an den Schokoriegel in meiner Tasche. Ich mag diesen Erdnuss-Schoko-Geschmack. Warm wird es jetzt, wie in der Schule in der 6. Stunde, die Jacke aus und vor mir auf den freien Platz abgelegt. Glück muss man haben! Das Licht geht wieder an, blendet mich fast. Eine junge Frau geht mit einem Korb voller Eisstangen herum, bietet mit freundlichem Lächeln die Ware an. Eine Studentin oder Schülerin? Sie ist so knallig geschminkt wie die  Frau in der Eiswerbung, fast ein Filmstar. Nur wenige kaufen, aber die Verkäuferin behält ihr Lächeln bei, wie eine der unerschütterlichen Schaufensterpuppen draußen in den Schaufenstern der Einkaufspassage vor dem Kino. Ob sie sich freut? Und schon wird die Beleuchtung wieder langsam zurückgefahren. Der Hauptfilm beginnt. Einige Nachzügler zwängen sich noch durch die Reihen, setzen sich leise. Der Platz vor mir wird leider besetzt. So muss ich auch meine Jacke auf meine Beine legen, schade. Wenn jetzt die Störungen aufhören würden, könnte ich ganz den Film genießen. Da fällt aber auch schon der erste Schuss, ich ducke mich unwillkürlich...

 

Aufg.: Überprüfe:

  1. Mache ein X in Stellen, die du für übertrieben hältst. Übertreibung durch: zu starke Verben, unpassende Vergleiche, zu süßliche Stimmung, ...

  2. Grenze Stellen der Rahmenhandlung durch senkrechte Striche von der Schilderung ab.

  3. Notiere ein I an den Rand zu Stellen, die zeigen, dass es um eine Ich-Situation geht.

  4. Notiere ein D an den Rand bei Stellen, die zeigen, dass es um auffällige und typische Details geht.

  5. Unterstreiche Stellen mit Gefühlen und Gedanken rot.

  6. Greife einen Bildkomplex heraus und ordne die zugehörigen Einzelbilder zu. Rahme diese Stellen ein.

  7. Markiere  Stellen, an denen die verschiedenen Sinne eingesetzt sind.

  8. Unterschlängle Wertungen im Text.

  9. Fertige eine Tabelle von anschaulichen Adjektiven und Verben an.

  10. Schreibe bei einem Vergleich den „Sachteil“ und den „Bildteil“ nebeneinander: z.B.

      „seine Hand hielt mich fest wie ein Schraubstock“

                    Hand                           Schraubstock

                    Sachteil  \           /        Bildteil

                                    fest /

                               Vergleichspunkt

  1. Stelle Beispiele für Variationen im Satzbau zusammen: a) Ellipse, b) einfacher Satz, c) Aufzählung, d) Satzreihe, e) Satzgefüge

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S 5  Schildernde Textabschnitte erkennen

 

Spielräume    

In den siebziger Jahren hatten wir mit unseren Kindern die Flucht ergriffen. Aus der Stadt waren wir auf das Land gezogen. Ein Haus mit einem beachtlichen Grundstück. In der Nähe ein Wald. Und ein Fluss. Doch das Dorf wurde zugebaut. Die freien Flächen waren bald mit Häusern besetzt, die Wege und kleinen Straßen mit Beton. Ein großer Spielplatz im Zentrum und am Rand ein Waldspielplatz. Die Schulen wurden in die nahe Stadt ausgelagert. Und die Kinder saßen in überfüllten Schulbussen. -

Der Fluss windet sich durch das flache Münsterland. Als kleiner Junge tauchte ich in ihm herum. In den Wintern war der Fluss manchmal gefroren. Dann herrschte buntes Leben auf dem Eis. Schlittschuhlaufen, Hockeyspielen, Wanderungen bis zu einem See. Der Fluss war zum Bersten voll. Die Erfahrung des Körpers als Anstrengung, als lustvolle Bewegung, als leidvoller Sturz. Sie durchzieht das kindliche Alltagsleben. Erfahrung der Wirklichkeit und Erfahrung von sich selbst, vermittelt über den Körper.

Heute sind die Kinder nicht mehr an den Flüssen. Sie sind in Schwimmbäder und in Eishallen ausgewandert. Die Körperbewegung ist in Hallen konzentriert. Einzäunung. Herauslösung kindlicher Bewegung aus dem Alltagsleben und ihre Einsperrung in Turnhallen, Spielplätze, Sportplätze, Schulhöfe, Diskotheken. Die technische Entwicklung macht die Tätigkeiten des Körpers fast überflüssig. Danach wissen wir nicht mehr, wer wir sind. Wenn die Rolltreppe uns das Steigen, wenn die elektronisch gesteuerten Türen uns das Schließen und öffnen abgenommen haben, verschwinden wir selbst allmählich aus der Wirklichkeit.

In dem Maß, in dem die körperliche Tätigkeit aus dem Alltagsleben herausgenommen ist, wird sie in dafür vorgesehenen Orten wieder aufgenommen.

Eine Rollschuhbahn. 20x20 qm die Fläche, ungefähr. Die Bahn ist 7 m breit. Wer langsam fährt, braucht 15 Sekunden, um einmal herumzukommen. Schnelle Fahrer sind in 10 Sekunden herum. In der Mitte stehen große Boxen. Exotik an den Wänden. In Blautönen wird Meeridylle erzeugt. Palmen und weißer Schaum. Unter der Decke hängen rote, grüne, gelbe, blaue Lampen, die wechselnde Lichter in den Raum werfen. Musik dröhnt aus den Boxen. Laut. Hart. Kinder und Jugendliche fahren herum. Die Bewegungen bei den meisten sind monoton und einfach. Einige können mehr. Schon das Schuhwerk verrät die Profis. Sie fahren komplizierte, verschlungene, verdrehte Bewegungen fast schwerelos. Doch die Mehrheit dreht in immer gleichen Körperbewegungen um die Mitte herum. Nach 15 Sekunden beginnt die gleiche Runde. Ungefähr 100 Kreisfahrer. Der Raum ist eng. Im Laufe des Nachmittags wird der Andrang größer. Die Fläche reicht kaum noch aus. Zwei Stunden kosten 5 DM. Das Leihen der Rollschuhe 2 DM. Leihen ist Pflicht. An der Theke sind Erfrischungen zu kaufen. Erfrischungen brauchen alle. Was macht die Faszination an der Bewegung aus, für die noch obendrein bezahlt werden muss? Was macht die Faszination an einer Bewegung aus, die wie im Gefängnishof im engen Kreis verläuft, bei der sich alle in gleicher Weise bewegen?

Der Glanz, die Illusionierungen durch Musik, durch Farben? Ich denke, dass es eine Zusammenhang zwischen der weggenommenen Bewegung im Alltagsleben und dem Bewegungshunger in solcher Situation gibt. -

Auch wenn alle auf der Bahn die gleichen Bewegungen vollziehen, so sind sie doch von niemand befohlen worden. Und niemand überwacht ihre Durchführung. Nur die Stimme aus dem Lautsprecher, wenn einer gegen den Strom fährt. Mitmachen wie alle anderen ist die Grundregel. -

Die Bewegungsorte sind bunter, die Musik ist provokativer. Doch die Bewegungen selbst sind von expressiver Armut gekennzeichnet. Sie sind angestrengt, eher unbeholfen.

Das trifft nicht nur auf die Eishallen zu. Es ist, als ob die expressive Kraft, die selbsttätig aus dem Innern herausdrängt, den Körpern fortgenommen wäre. Zurückgegeben wird sie als fremde Kraft, die aus den Musikboxen kommt und aus gewalttätigen Videobildern, die an die Leinwände in den Großdiskotheken projiziert sind.

Eingeschlossen bleiben die Phantasien, die Träume, die noch ungelebten Empfindungen im Innern der Körper. -

Außerhalb der Städte und in der Form von Freizeitparks entstehen ganz neue Bewegungsterritorien.

Wie zu einem Sportfest fahren die Eltern mit den Kindern an. Fast alle tragen Trainingsbekleidung. Die Bewegungsfläche, aus Sand und aus Wiese, verteilt den Menschenstrom in verschiedene Zonen. In der Wasserzone der Teich. Er ist mit Findlingen umgeben. Kinder klettern auf ihnen herum, von Müttern beobachtet. Und Väter steuern Modellschiffe über den Teich. In der Kletterzone ragt ein riesiges Gerüst, in dessen Mitte sich eine bewegliche Hängebrücke befindet. Rundherum Holzhütten und ein wenig abseits kreisförmig angeordnete Schaukeln aus Autoreifen, die mit Vätern, Kindern und Müttern besetzt sind. Eine Zone für Kleinkinder mit einem Kaufmannsladen zum Spielen. Und eine Zone für Ältere mit Trimmgeräten und Tischtennisplatten. Der ganze Bewegungsraum ist offen in die Landschaft gebaut. Kleine Waldflächen grenzen an und Weiden. In der Ferne wird an einem Badesee gearbeitet, der in den kommenden Jahren die Anlage komplettieren soll.

Körperbewegung als Massenveranstaltung an den Wochenenden. In Zonen zergliedert und von den Eltern, die die Spielgefährten ersetzt haben, überwacht. Wiederholbar ist die verlorene Freiheit der Körper, die Wildheit und Zwecklosigkeit ihrer Bewegungen, nicht. Und nicht die Möglichkeit, darin ein Stück sich selbst zu entdecken.        

 (aus: F.Thiemann, Kinder in den Städten, Fft.1988)

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 S 6 Schildernde Textabschnitte schreiben

 Eine Schilderung verfassen:

 A) Feuerwerk zu Silvester (KStA, 1.1.03)

 

   

B) Weihnachtsmarkt

 

(Foto vom Weihnachtsmarkt in Affing:

groß:   http://wma.aic-online.de/archiv/fotos/wma00-10.jpg

 

 

Aufgabe: Richte deinen Blick intensiver auf bestimmte Stellen: Spotlights 1-5 und schildere die Szenen genauer.