Arbeitskarteien Deutsch

 

Methode: schülerorientiertes Verfahren (Unterstufe) - Lernen durch Abarbeiten von Karteikarten

Aufgaben: Rechtschreibaufgaben - Nachschlageaufgaben (Duden/Lexikon) - Lottospiele - Wendekarten - Wörterlisten

Ziel: Individualisierung nach (diagnostizierten) Aufgabenschwerpunkten

Einsatz:  Förderunterricht - Binnendifferenzierung in heterogener Klasse - Freiarbeit - Wochenplanarbeit

Effekt: Selbständigkeit in Einzel-, Partner - oder Gruppenarbeit

 

Beispiel: „Achtung - fertig - Deutsch“*  oder Bischoff „Rechtschreibkartei“

Aufbau: Grundwortschatz - grammatische Strukturen - Satzmuster - Umgang mit Nachschlagewerken - Rechtschreibphänomene

Kopiervorlagen: Karteikarten, Arbeitsblätter, Bearbeitungsbögen zur Herstellung von Klassensätzen

 

z.B.

*Karteikarten: systematisch: Nomen/Artikel - Verbformen - Adjektive - Zahlwörter - Possessivpronomen - Frage- und Antwortsätze /  Wiederholung, Erweiterung von sowie Pluralformen, Dativ- und Akkusativob­jekt

Vorderseite: schriftl. Aufgaben, Leseaufträge

Rückseite: Selbstkontrolle, Spielideen

 

Rechtschreibkarten:

individuelle Abgrenzung der Auftragsmenge durch L

Bearbeitungsbögen je 1 für L -  Schülerbögen für S: für Freiarbeit

S markieren erledigte Aufträge und Karten

Kontrolle des Lernfortschritts durch L

 

Lottospiele: je 2, allein oder gemeinsam - Übung

Infinitive als Wortkarten ausschneiden und den Personalformen auf dem Spielplan zuordnen

S ziehen Infinitivkarte, stellen Tätigkeit pantomimisch dar, erraten Verb, schreiben es auf

S ziehen reihum Infinitivkarte und setzen Verben („rechnen“) in verschiedene Satzmuster ein,

 

Diverse Verlagsmaterialien (bes. Kleinverlage, z.B. AOL, Verlag an der Ruhr...)

 

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