GK 12.2 - 1. Klausur: Frisch: Homo Faber

Fehler erkennen / Stilübung

 

aus Schülertexten:

 

1. Faber ist ein Mensch, der versucht sein Leben vorauszuplanen. Deshalb kann er keine Bezie­hung zu einer Frau für eine längere Zeit aufrecht erhalten.

2. Er selbst meint von sich, daß wenn er länger mit einer Frau zusammen ist, zu heucheln beginnt.

3. Faber hat es durch das Interesse an seinem Beruf (S. 90 u: "Ich lebe, wie jeder wirkliche Mann, in meiner Arbeit.") verlernt, auf Frauen einzugehen.

4. Menschen strengen ihn an. Doch sehr interessant ist seine Definition über Gefühle. Er ver­gleicht die Gefühle mit Stahl.

5. Faber fährt mit dem Schiff nach Paris.

6. Diese Beobachtung stärkt das Bild von Faber.

7. Auf Seite 69 sagt Faber, dass er froh ist, nicht allein zu sein.

8. In dieser Szene beschreibt Faber seine Meinung zu Frauen.

9. Er sagt von sich selbst das er immer vorwärts denken muss.

10. Hier bringt er die Technik ins Spiel, die zeigt, wie sehr er den Mensch als Maschine sieht.

11. Faber will sich selbst als harten Mann darstellen. Wobei ich glaube, dass der Erzähler und Faber zwei verschiedene Personen sind.

12. Daran erkennt man, dass Faber völlig abgeschottet von der Welt lebt.

13. Gefühle am Morgen, wo für ihn die Tagesplanung beginnt, sind unerträglich.

14. Der Autor intentioniert ein negatives Bild von Faber.

15. Er spricht darüber, indem er die Vor- und Nachteile abwiegt.

16. Fabers Ablehnung zu längeren Beziehungen wird auch im Schreibstil des Textes berücksich­tigt.

17. Sabeth vermutet, er sei traurig, weil er allein ist. Im Anschluß daran führt Faber mehrere innere Monologe, die seine Position verdeutlichen sollen, warum er lieber so lebt.

18. Die Vorgehensweise bzw der Gedankenstrom Fabers wiederholt sich dabei des öfteren. Er beginnt mit seiner Einstellung, verallgemeinert diese, spricht also für alle Männer, und stützt seine These dann mit Argumenten aus seiner Erfahrung.

19. Faber bezeichnet den Sexualtrieb indirekt auch als pervers.

20. Er konnte Hanna nie ganz vergessen, das Gefühl/die Gefühle für sie waren immer noch dar.

21. Außerdem fällt weiter auf, dass Faber sehr auf seinen Beruf bezogen lebt.

22. Faber befürchtet, dass seine Frau sein Individuum verändert. Dass er nicht gegen eine Bezie­hung ist sagt er ja selber.

23. Auffallend sind auch die Verwendung des Wortes „plötzlich“ damit leitet Faber meist eine Handlung ein.

24. Dieser Ausschnitt handelt von der Schiffreise, bei der, der sonst so gefühlslose Walter Faber sich gravierend ändert, indem er erstmals seine verdrängte Gefühlswelt zum Vorschein bringt.

25. Fabers Verhältnisse zu Frauen sind durch seine erste Erfahrung geprägt.

26. Sabeth ist die von ihm am meißten geliebte und verehrteste Frau.

27. Die genannte Textstelle findet noch vor der intensiveren Begegnung mit Sabeth's Wesen statt.

28. Auf  S. 95 kommt es zu einem ernstgemeinten Heiratsantrag von Fabers's Seite.

29. Im Verlaufe des Textes merkt man deutlich, wie Faber nach der Begegnung bzw. Zusammen­leben mit Sabeth und dem Zusammenleben mit Hanna wieder fähig eine Frau zu lieben und für sie auch Abstriche im Berufsleben zu machen, was für Faber eine große Leistung ist.

Bz

St

R S, Z

 

Zit.

 

Bz, A

 

A

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A

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1) Bereite zu 10 Sätzen durch eine Notiz oder Markierung im Text die Erklärung vor, worin der Fehler jeweils besteht.

2) Formuliere die folgenden Sätze schriftlich neu (mit Nummern): 2, 4, 6, 11, 23, 27, 29

3) Fertige zu Hause die Berichtigung zu deiner Arbeit an: Nimm dir dazu zu jedem Fehlertyp ein Beispiel vor.

 

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